unsere Presseberichte

Was die lokale Presse von und über uns berichtet (DerWesten.de):


Was wir der Presse als Mitteilungen gesendet haben:

Sonstige Pressemeldungen :
September 2010


Die Unabhängige Wählergemeinschaft Wetter (UWW)  schließt sich der Forderung nach einem bundesweiten Curriculum für Pflegeeltern, sowie eine Vernetzung der Jugendämter und Kontrollmechanismen bei Mißbrauchsfällen an.
Grund ist der unfassbare und brutale Mord an der neunjährigen Anna aus Bad Honnef.
-Sie wurde bekanntermaßen in der Pflegefamilie ertränkt -
Warum gibt es keine Ausbildung und Zulassung für Pflegeeltern in der Dauerpflege?
Warum gibt es kein bundesweites Netzwerk der Jugendämter zur Vermittlung und Beratung der Pflegeeltern und Behandlung der Problemfälle?
Warum gibt es keine Kontrollmechanismen bei angezeigten Mißbrauchsfällen?
Warum gibt es kein Curriculum und Zulassung für Pflegeeltern in der Dauerpflege?
In der Kinder-Tagespflege ist dies vorgeschrieben. Jede Tagesmutter oder Tagesvater muß ein Curriculum von 160 Unterrichtstunden absolvieren, um die Zulassung zur Kindertagespflege zu erhalten. Hier ist aufgrund der Sicherheit für Kinder und des hohen Bedarfes für die Kindertagespflege ein Netzwerk mit Bundesverband entstanden und etabliert.
Warum wird bei Pflegeeltern in der Dauerpflege von Kindern bis heute darauf verzichtet?
Pflegeeltern bedürfen nur einer Unterrichtung und Begutachtung an sieben Abenden und einem Wochenende im RSK. Dann steht das Urteil des Kreisjugendamtes fest.
Warum gibt es kein bundesweites Netzwerk der Jugendämter zur Vermittlung der Pflegeeltern/Kinder und Behandlung der Problemfälle?
Bisher kann sich eine beworbene und abgelehnte Pflegefamilie eines Jugendamtes in einem anderen Jugendamt bewerben und angenommen werden.
Paradox erscheint diese Möglichkeit, aber es ist so. Dies lässt die gesetzliche Lage zu.
Dabei müßte es eigentlich sehr nachdenklich stimmen, wenn ein Jugendamt die Pflegeeltern ablehnt und das andere die Zustimmung zur Aufnahme von Pflegekindern erteilt.
Warum gibt es kein Kontrollmechanismus bei angezeigten Mißbrauchsfällen?
Unglaublich. Jeder gemeldete Verdacht einer Kindesmisshandlung, auch anonym, wird an die zuständige Stelle weitergeleitet, aber niemand, kontrolliert, ob diesem Verdacht auch nachgegangen wurde und informiert aus den o.g. Gründen die benachbarten oder andere Jugendämter.
So und genau so muß es sich auch im dem tragischen Mordfall der neunjährigen Anna aus Bad Honnef abgespielt haben.  Es gibt Kathastrophenpläne, Umweltpläne, Landschaftsschutzpläne usw. aber keinen strukturierten Hilfeplan oder Aufbau, geschweige den konzeptionelle Vorgaben für Vorgehensweisen bei Anzeigen von Kindern in Notsituationen.

 Wir möchten mit dieser Pressemitteilung nicht die zahlreichen und überwiegenden Pflegeeltern treffen, die hervorragende, vorbildliche Arbeit leisten und mit viel liebevollemEinsatz Pflegekinder betreuen. Wir möchten aber den einen Einzelfall verhindern helfen, der zu einem weiteren Fall Anna werden könnte. Selbst ein einziger Fall ist bereits einer zu viel.Die Kinder sind unsere Zukunft. Wir sollten angesichts der ohnehin ständig schwieriger werdenden Rahmenbedingungen für unsere Kinder mehr daran tun, diese nicht aus eigener Bequemlichkeit oder Unachtsamkeit noch mehr zu erschweren.

Uns geht es ausschließlich darum, dass so ein tragischer Mord und Missbrauch an Kindern verhindert wird.

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